FAQ`S

http://www.fischer-brot.at/gesundheit-ernaehrung/faqs/print.html
18.05.2012

Die 10 häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Brot und Gebäck

 

1. Was sind fertige Backmischungen?

Da traditionelle Teigherstellung arbeitsintensiv ist, verwendet man vielfach fertige Backmischungen (z.B. "Kornspitz"). Diese werden von Großbetrieben geliefert und nur noch mit Wasser (manchmal auch noch mit anderen Zutaten) vermischt und gebacken. Es gibt sie auch fürs Brotbacken zu Hause. Bei Fischer Brot werden diese fertig Backmischungen natürlich nicht verwendet.

 

2. Ist dunkles Brot gesünder als helles?

Vollkornbrot muss nicht dunkel sein (Weizenvollkornmehl ist hell!) und dunkles Gebäck nicht stets Vollkorn. Dunkle Färbung kann auch vom Malzzusatz herführen. Generell gilt: Ob ein Mehl heller oder dunkler ist, hängt vom Ausmahlungsgrad ab. Je höher dieser ist, desto mehr Rand- und Schalenteile (mineralstoffreicher und dunkler) sind drin. Wenig ausgemahlenes Mehl (Auszugsmehl) besteht v.a. aus dem Mehlkörper.

 

3. Woraus besteht Laugengebäck?

Meist werden dafür Teiglinge aus Hefeteig vor dem Backen in verdünnte Natronlauge getaucht. Diese verwandelt sich durch Hitze in Soda, wodurch der leicht typische Geschmack und die dunkel-glänzende Oberfläche entstehen.

 

4. Welche Zusatzstoffe sind erlaubt?

Jeder in Österreich zugelassene Zusatzstoff unterliegt strenger Prüfung auf gesundheitliche Unbedenklichkeit. Die sogenannten E-Nummern kennzeichnen, dass der Zusatzstoff in Europa zugelassen ist. Beim verpackten Brot ist genaue Kennzeichnung aller Zutaten vorgeschrieben.

 

5. Was macht ein Vollkornbrot aus?

Bei der Herstellung von Vollkornbrot verwendet der Bäcker ganze Getreidekörner, Vollkornschrot oder-mehl. Es dürfen höchstens 10% andere Mehltypen zugemischt werden. Vollkornmehl enthält reichlich Vitamine, Mineral-und Ballaststoffe, da diese insbesondere in den Randschichten des Korns sitzen.

 

6. Was tun wenn Schimmel auftaucht?

Sobald ein Brot zu schimmeln beginnt, sollte es zur Gänze weggeworfen werden. Die befallenen Stellen nicht ausschneiden, da die Schimmelsporen kegelförmig ins Innere des Brotes wachsen (mit freiem Auge oft nicht sichtbar)! Also: In den Restmüll damit (auch nicht an Tiere verfütten), da dieser Schimmel krebserregende Substanzen enthält.

 

7. Was ist beim Bio-Getreide anders?

Bei biologischer Landwirtschaft wird auf synthetische und mineralische Dünger verzichtet. Statt dessen pflügt der Öko-Bauer stickstoffreiche Pflanzen wie z.B. Luzerne unter den Boden. Auch Fungizide, Insektizide, Herbizide bzw. gebeiztes Saatgut sind untersagt. Deshalb spielen wechselnde Fruchtfolgen eine wichtige Rolle. Gegen Schädlinge behelfen sich Bio-Bauern mit Nützlingen wie Marienkäfer, gegen Pilzkrankheiten etwa mit Schwefel.

 

8. Ist Brot durch Pestizide belastet?

Es gibt gesetzlich festgelegte Mengen an Rückständen, die nicht überschritten werden dürfen. Diese Grenzwerte werden von der Lebensmittelaufsicht regelmäßig kontrolliert.

 

9. Wie viel Fett ist im Brot enthalten?

Generell ist Brot ein fettarmes Lebensmittel mit nur ca. 1-4% Fettanteil. Durch extra Backzutaten kann dieser Wert aber höher liegen-etwa bei Samen oder Nüssen, die dem Teig beigemischt werden. Allerdings zeichnen sich diese fettreichen pflanzlichen Zutaten durch ihre sehr günstige Fettsäurenzusammensetzung aus, die sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

 

10. Seit wann wird Brot gegessen?

Getreidesamen dienen den Menschen schon seit Jahrtausenden als Nahrungsgrundlage. Anfangs wurden die Körner nur zerstampft, mit Wasser vermengt und als Brei gegessen. Später hat man daraus auf heißen Steinen Fladen gebacken. Brot mit Sauerteig aufgelockert und im Ofen gebacken gibt es seit ca.2000v. Ch. Erste "Bäcker" waren die Ägypter.