Zu meinen Bildern

 

Nicht zu eigen ist mir die Genialität in den Arbeiten.

Dies möchte ich dem Betrachter auch nicht vermitteln.

 

Nicht festlegen möchte ich mich mit meinen Bildern

- und dann wieder doch.

 

Nicht einfach wiedergeben möchte ich meine Bilder,

- doch muss ich mich immer an etwas festhalten können.

 

Ausdrücken möchte ich..

alles, was mir ins Auge „sticht“. Alles, was mich irgendwie

beeindruckt. Die Palette kann reichlich sein.

 

...Bildmomente,

die sich im Laufe des Malprozesses erst entwickeln.

 Wo meine Vorstellung enden wird ist bis zum Ergebnis offen. Sei es der Aufbau, sei es die Konstruktion oder sei es die Farbgebung. Das Thema steht. Das Konzept auch. Der Prozess entsteht nun beim Malen.

Das Ergebnis nur zählt.

 

...nicht nur das Reale

Es soll „anders“  werden und nicht das übliche Realistische wiedergeben. Es soll aber einen Eindruck erwecken. Einen Eindruck, der Emotionen auslöst, positiv oder negativ.

 

...mit den Mischungen der Stilmittel.

Jeder Arbeitsschritt erfordert mehr oder weniger lange Überlegung des Weitermachens. Manchmal schaue ich mehr als dass ich male.  Meine Technik und Vorgehensweise in der Malerei sind die  Mischungen der Stilmittel.

Es wird spannend, plakative Flächen mit malerischen Momenten zu kombinieren und – falls möglich – auch noch grafische Formen einzubringen, die optische Zeichen setzen. Manchmal wird auch noch gespachtelt und mit Sand gearbeitet.

Warum nicht Eis in die Wüste oder Sand aufs Eis?

 

...Festhalten von Eindrücken

erlebter Landschaften, die durch andersartige Farbspiele oder veränderten Motiven eine andersartige Wiedergabe vermitteln. Wärme ist kalt , Kälte ist warm.

Der Himmel wird eine Einheit mit dem Wasser – es entsteht eine Fläche, die im Gegensatz zu Felsgestein und rauer Landschaft eine seltsame, eigene Ruhe übermittelt. Bilden von Landschaftsformen mit unrealistischem Ausdruck und doch wieder zu erkennen als diese, jedoch mit anderer Empfindung.

 

Faszination der Stadtansichten, gesehen oder angedacht aus verschiedenen Perspektiven. Das spielerische Kombinieren der gegenständlichen Formen mit grafischen Elementen. Häuser werden optisch vertikal durch Farbe oder Linien verlängert, obwohl die Realität dies nicht erlaubt.